Mach den Black Friday ein Stück grüner!

2021-11-24T16:21:59+01:00

Mach Black Friday ein Stück grüner!

Diesen Black Friday hast du die Wahl!

Black Friday – der Feiertag des Konsums und alles andere als nachhaltig. Starke Rabatte und fast schon panikartiger Hyperkonsum lassen die Leute Produkte kaufen, die sie genau betrachtet nicht unbedingt benötigen. Aber die Lust auf Schnäppchen ist einfach größer mit fatalen Folgen für die Menschen und unseren Planeten.

Wir geben es zu: in den vergangenen Jahren waren wir Teil dieses verrückten Systems. Zu einem großen Teil, weil wir unsere Kleidung für die Leute günstiger anbieten wollen die zwar nachhaltig einkaufen möchten, es aber auf Grund des Preises oft nicht können. 

Dieses Jahr möchten wir es an Black Friday ein bisschen anders machen. 

Du hast die Wahl: entweder du entscheidest dich für -30% auf die gesamte Kollektion oder du bezahlst den vollen Preis und wir spenden diese 30% an den Alpenschutzverein. Eine Institution die sich dem Schutz und der Erhaltung der Alpen, und somit dem Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen, gewidmet hat. 

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Mach den Black Friday ein Stück grüner!2021-11-24T16:21:59+01:00

Interview mit Gretas Schwester

2021-11-09T16:02:27+01:00

Über Abenteuer, Reisen, Stift und Papier – die Autorin und Illustratorin Sarah Neuendorf aka Gretas Schwester

Ein Matona Interview
Sarah Neuendorf ist als „Gretas Schwester” vielen schon bekannt. Die Autorin und Illustratorin aus Berlin ist bekannt für ihre wunderbaren Illustrationen die Sehnsucht und Fernweh wecken nach unentdeckten Ländern und Abenteuern. So auch ihre Aquarellillustration für unsere limitierte Arts Edition. Zusätzlich durften wir sie auch zu ihrer Arbeit und ihrem Leben interviewen: 

1. Hattest du immer schon die Vorstellung, dass du mal das machst was du jetzt machst? 

Stift und Papier waren schon fast immer meine besten Freunde. Mit ihnen konnte ich Welten aufbauen, Träume erleben und ganze Städte erfinden. Lange Zeit wusste ich nicht genau wie ich diese Leidenschaft in einen Beruf umsetzen konnte und so spielte ich zwischendurch mit dem Gedanken Ärztin oder Meeresbiologin zu werden. Doch zumindest für ein Medizinstudium reichte mein Abi hinten und vorne nicht. Und irgendwie wusste ich tief in mir, dass mich am Ende nur die kreative Arbeit ganz erfüllen wird. So habe ich nach der Schule Grafik Design studiert und mir schnell den Schwerpunkt auf Illustrationen gelegt.

2. Wo lebst du (mit deiner Familie)?

Ich lebe mit meinem Mann und unseren zwei Kids in einer Wohnung in Berlin Schöneberg.

3. Was inspiriert dich am meisten und warum?

Meine Kinder, Filme, Bücher, Musik, die Natur, Reisen und Farben sind meine größte Inspiration. Ich versuche Stimmungen, Situationen und Gefühle in meine Illustrationen zu verpacken.

4. Wo findest du Ruhe und Zeit für dich selbst?

Meine Pausen habe ich im Atelier, wenn ich arbeite. Me Time findet am Schreibtisch statt 😉

5. Wie hat sich deine Arbeit verändert seit du Kinder hast?

Ich habe mir die Kinderbetreuung mit meinem Mann aufgeteilt. Wir arbeiten beide weniger seit wir Kinder haben, aber auch intensiver. Die Zeit wird einfach besser genutzt, wenn man weniger davon zur Verfügung hat. In kreative Prozesse reinzukommen, wenn die Kinder dabei sind ist kaum möglich, ebensowenig wie eine Mail schreiben oder schnell ein Bild bearbeiten. So gut sich die beiden auch mal selbst beschäftigen können, mit ihnen zusammen zu arbeiten artet häufig in Stress aus.

6. Hast du eine tägliche Arbeitsroutine? Wie sieht die aus?

Ich bringe meistens die Kinder in die Kita und fahre im Anschluss ins Atelier. Dort brühe ich mir einen Jasmintee, bearbeite Emails und starte dann mit dem gestalten oder malen. Es gibt Tage, da versinke ich in Orga, an anderen habe ich viel Zeit den Pinsel zu schwingen. Den Nachmittag verbringe ich mit den Kindern. In besonders arbeitsreichen und stressigen Phasen setze ich mich abends noch mal an den Laptop.

7. Wie wird deine Arbeit von der Natur und deiner Umgebung inspiriert und beeinflusst?

Draußen und unterwegs sein ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Besonders während des Lockdowns habe ich gemerkt, wie sehr ich das für meinen kreativen Prozess brauche auch mal raus zu kommen und auszubrechen aus dem Trott. Habe ich dazu nicht die Möglichkeit fühle ich mich zeitweise blockiert und muss mir andere Mittel und Wege suchen in meinen Kopf neue Bilder heraufzubeschwören.

8. Ist die Gemeinschaft wichtig für Kreativität? Wenn ja, wie?

Kreativ sein im Allgemeinen funktioniert gut in der Gemeinschaft. Neue Ideen und Impulse entwickeln sich toll im Austausch mit anderen. Die eigentliche Arbeit erledige ich aber am liebsten in Ruhe an meinem Schreibtisch und ich genieße es stundenlang zu malen ohne unterbrochen zu werden.

Danke für dieses spannende Interview!

Wenn ihr noch mehr sehen wollt, schaut doch auf dem Instagram Profil @gretasschwester vorbei, oder auch auf der Homepage gretasschwester.com.

Interview mit Gretas Schwester2021-11-09T16:02:27+01:00

Interview mit Rosanna Morris

2021-11-08T16:13:40+01:00

Einblicke in die Welt der Grafikdruckerin und Illustratorin Rosanna Morris

Ein Matona Interview
Linolschnitt trifft auf zeitgenössische Illustration – mit ihren Werken spannt Rosanna Morris einen Bogen zwischen zwei völlig unterschiedlichen Techniken und kreiert so einzigartige und markante Kunstwerke. Ihre Liebe zu Relief entdeckte die britische Illustratorin und Druckgrafikerin während ihres Studiums in Bristol. In den 10 Jahren als selbstständige Künstlerin sind es vor allem Motive inspiriert von menschlichem Kontakt, der Landwirtschaft und Natur die sich immer wieder in ihren Werken spiegeln. Ihr Beitrag zur Matona Art Edition ist ihr Werk „Bunch of Blooms“, geschnitzt aus wiedergewonnenem Linoleum und gedruckt mit blauer Farbe. 

1. Wer und was waren deine Einflüsse bei der Entwicklung deines eigenen Stils?

Mexikanische Druckgrafiker und Kunstwerke aus der Zeit der Mexikanischen Revolution haben mich und meine Arbeit sehr beeinflusst. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es dort riesige Ateliers voller großartiger Künstler und es hat mich schon immer fasziniert Kunst als Sprachrohr für Ideen und Veränderung zu sehen. 

2. Was ist eine neue Idee an der du zuletzt gearbeitet hast?

Aktuell arbeite ich an Kunstwerken die Freude und Hoffnung wecken und zugleich den Stellenwert der Verbindung zwischen den Menschen, ihrer Umwelt und des Nahrungsmittelsystems hervorheben. 

3. Glaubst du Gemeinschaft ist wichtig für Kreativität? Wenn ja, warum? 

Ich glaube Gemeinschaft ist unverzichtbar. Vor fünf Jahren habe ich ein Gemeinschaftsatelier für Druckgrafiker gegründet, welches sich dafür anbietet. Als Künstler sind wir häufig lange Zeit alleine mit unseren Ideen und Kreationen. Oftmals ist das nötig, aber ohne anderen Input stagniert man – eine ungute Situation für einen Künstler. Ich bin dankbar für all die Druckgrafikerinnnen und Kreativen in meinem Umfeld und für die Möglichkeit mich an andere wenden zu können wenn ich will. 

4. Du bist seit über 10 Jahren selbstständige Künstlerin. Was hat sich über die Jahre geändert – sowohl in der Kunstindustrie als auch in deinem Leben?

Ich denke ich hatte Glück mich selbstständig gemacht zu haben, gerade zu dem Zeitpunkt als die Technologie in die Kunstszene Einzug gefunden hat. Wir sind nicht mehr länger abhängig von Galerien oder Kunstvermittlern um unsere Kunst raus in die Welt zu tragen und gesehen zu werden. Meiner Meinung nach führte das zu einer Veränderung wie Künstler arbeiten und arbeiten werden. Wir haben jetzt die gesamte Welt direkt vor uns. Es liegt nur noch an uns es dorthin zu bringen. 

5. Gab es jemals einen Moment an dem du deine Karriere komplett in Frage gestellt hast?

Oh ja, gerade in meinen Anfängen. Immer wieder wollte ich aufhören, glaubte niemals, dass ich das was ich jetzt tue Vollzeit machen und trotzdem meine Rechnungen zahlen kann. Ich hatte keinen Glauben in meine Arbeit oder an mich selbst. Zu meinem Glück hat sich mein Partner meiner Arbeit verschrieben und hat sich geweigert, dass ich aufgebe. Ohne ihn würde ich jetzt sehr wahrscheinlich einfach in einem Cafe arbeiten. 

6. Was ist dein Arbeitsablauf wenn du ein Kunstwerk entwirfst? 

Den Anfang machen eine Menge an gekritzelten Skizzen in meinem Skizzenbuch. Es ist kein hübscher Anblick wie viele der Instagram Skizzenbücher die man sieht. Es ist ein wahres Gekritzel an Ideen. Die Ideen werden immer wieder rausgeholt und wieder verstaut,  aus meinen Notizen, Ordnern und gesammelten Postkarten, bis ich irgendwann mit Tinte einen finalen Entwurf aufzeichne.  Sobald ich glücklich bin (und das kann viele Wiederholungen dauern) übertrage ich das Bild auf Linoleum oder Holz und fange an zu schnitzen. Ich liebe diesen Teil des Prozesses, es ist meditativ und beruhigend und oft verändert es das Bild erneut in ein komplett anderes Kunstwerk und meist in ein besseres.

7. Was soll deine Kunst deinem Publikum sagen? 

Hoffentlich sagt sie etwas über die Schönheit der Welt und über die Bedeutung von Einfachheit und Verbundenheit. 

8. Was möchtest du, dass Leute die dieses Interview lesen, mitnehmen? 

Es klingt vielleicht etwas kitschig, aber ich würde sagen: Gebt euren Traum nicht auf, egal wie weit weg er erscheint. Ein Schritt nach dem anderen, jeden Tag in die richtige Richtung und bevor du dich versiehst bist du dort, lebst deine Ideen von denen du in der Vergangenheit nur geträumt hast. 

Danke für dieses spannende Interview!

Wenn ihr noch mehr sehen wollt, schaut doch auf dem Instagram Profil @rosannaprints vorbei, oder auch auf der Homepage rosannamorris.com .

Interview mit Rosanna Morris2021-11-08T16:13:40+01:00

Interview mit Sathya Ranjana

2021-11-08T16:07:10+01:00

Einblicke in die Welt von Illustratorin Sathya Ranjana

Ein Matona Interview
Wir freuen uns SO sehr dieses Interview mit der talentierten Illustratorin Sathya Ranjana mit euch zu teilen. Sie hat für uns eine wunderschöne Karte gestaltet, die in limitierter Auflage gedruckt wurde und eine Zeit lang allen Bestellungen beigelegt wird. Danke Sathya!

1. Vielleicht kannst du ganz kurz beschreiben wer du bist, was du machst, wo du lebst, …

Hallo, ich bin Sathya, Illustratorin aus dem Süden Deutschlands. Aber vielleicht beginnen wir einfach da, wo alles anfing…

Ich bin in einem winzigen Dorf in Bayern geboren und aufgewachsen, dort gab es eine alte Mühle und unsere Wohnung war früher mal ein Stall. Meine Eltern hatten ein gemeinsames Stricklabel für Kinder und Erwachsene und ihr Atelier war im selben Haus, was dazu beitrug, dass ich immer wieder Zeit dort zwischen der Wolle, den Stoffbahnen, Knöpfen und anderen Materialien verbracht habe.

In den wenigen umliegenden Häusern lebten zum Glück noch andere Familien und wir Kinder konnten uns dort sehr frei bewegen – umgeben von Wiesen, Wäldern, unserem Lieblingsbach und vielen Tieren. Diese Möglichkeit, die Natur mit allen Sinnen zu erleben ist einer der Faktoren, der mein Leben stark beeinflusst hat. Ich erinnere mich an viele laue Sommerabende, an denen wir jede Menge Glühwürmchen beobachtet haben, gemeinsam am Lagerfeuer sitzend in den Himmel geschaut haben um Sternschnuppen zu zählen, Regen-, Wind- und Gewittertanz, Entdeckungsreisen durch die Wälder, klirrende Kälte unten auf dem zugefrorenem Bach….

Ich war schon als Kind ein Mensch, der die Momente und Stimmungen um sich rum aufgesogen hat und daraus sind viele Bilder und Geschichten entstanden. Das ist definitv eine Eigenschaft, die mich schon lang begleitet. Und diese hab ich später dann, nach meinem Studium in München und Dänemark, zu meinem Beruf gemacht. Heute bin ich Illustratorin/ Künstlerin und selbst Mama.

Ich liebe es, genau solche Stimmungen in meinen Bildern festzuhalten – eine Reise, in der die Zeit keine Rolle spielt…zwischen gestern und heute, Himmel und Erde, den Zauber der kleinen Momente…

Mein Mann ist Bergführer und wir leben zusammen mit unseren zwei Söhnen im bayerischen Voralpenland, wo wir auch gern gemeinsam in den Bergen unterwegs sind.  Ich kenne keinen anderen Ort, wo man so viel Zeit zum zuhören und erzählen hat um einfach nur den Moment zu genießen im hier und jetzt.

2. Wer und was haben dich in der Entwicklung deines Stils beeinflusst? Wie würdest du ihn beschreiben?

Ich denke, einer der größten Einflüsse ist jeden Tag aufs Neue die Natur, die uns umgibt. Ich bin immer wieder beeindruckt welch Schätze sich dort verbergen. Für mich ist unsere Erde die größte Künstlerin überhaupt. Und wir haben das Glück an einem wunderschönen Platz zu leben.

Außerdem hatte ich durch die Arbeit meiner Eltern von klein an mit Mode zu tun, später dann selber beruflich… Dieser Einfluss macht sich auch in meinen Bildern bemerkbar… ich liebe es, die Kleider, die dort getragen werden zu kreieren.

Und natürlich all die wunderbaren Bücher, die mich in meinem Leben schon begleitet haben und noch begleiten..von verschiedensten tollen Schriftstellern und Künstlern.

Musik begleitet und beeinflusst mich auch sehr beim arbeiten.

Meinen Stil würde ich als gefühlvoll, tief, ruhig und geerdet beschreiben.

3. Wie hat sich deine Arbeit verändert, seit du Kinder hast?

Das ist eine interessante Frage… denn ich finde, meine Arbeit hat sich seitdem sehr verändert. Ich würde sogar sagen, es ist einer der einflussreichsten Faktoren überhaupt.. als Mama kommt man Stück für Stück immer mehr zu sich selbst, ist geerdeter und mehr im Hier und Jetzt.. so empfinde ich das zumindest. Es ist auf jeden Fall ein großer Schatz und eine Bereicherung für meine Arbeit… Denn all die Gefühle, die ich durch die Beziehung zu meinen Kindern erleben darf, fließen in meine Bilder mit ein.

Dann gibt es noch einen ganz pragmatischen zusätzlichen Punkt – ich arbeite effektiver als davor 🙂

Wenn sich die Zeit ergibt, nutze ich jeden Moment.

4. Hast du eine Routine für deinen (Arbeits-)Alltag? Kannst du sie beschreiben?

Ehrlichgesagt gibt es in dem Punkt keine richtige Routine… dazu sind die Dinge, die anstehen einfach zu verschieden. Der schönste Start ist, wenn wir alle gemeinsam frühstücken können. Oft ist mein Mann dann aber schon in der Arbeit oder auch beruflich längere Zeit unterwegs. Unsere Kinder sind im Waldkindergarten, wobei der jüngere nur zweimal in der Woche in einer kleineren Gruppe ist. Das heißt, ich muss oft sehr spontan schauen, in welchen Zeitfenstern ich zu meiner Arbeit komme. Wenn mein Mann da ist, ist es natürlich am einfachsten und phasenweise gelingt es mir auch gemeinsam mit den Kindern konzentriert zu arbeiten. Den Rest verschiebe ich dann oft auf abends nach dem ins Bett bringen.

5. Gibt es gerade neue Ideen, an denen du arbeitest?

Ja die gibt es.. Ideen gibt es immer viele… nur fehlt mir noch die zusätzliche Zeit, für die Umsetzung.

Für diesen Herbst war eigentlich auch eine Ausstellung in Wien geplant, auf die ich mich schon sehr gefreut hab… Auf Grund der Situation, die sich durch Corona ergeben hat, wissen wir momentan allerdings leider nicht, ob sie wie angedacht statt finden kann…

Aber wenn es dazu Neuigkeiten gibt, werd ich sie Euch auf jeden Fall auf meiner Instagram Seite mitteilen.

Danke für dieses spannende Interview!

Wenn ihr noch mehr sehen wollt, schaut doch auf dem Instagram Profil @sathyaranjana vorbei, oder auch auf der Homepage sathyaranjana.com .

Interview mit Sathya Ranjana2021-11-08T16:07:10+01:00

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